Erneuerung der Kältemaschinen für effizienteren Rechenzentrumsbetrieb

Interxion arbeitet fortlaufend daran, die Betriebsabläufe in den Rechenzentren zu optimieren und so für mehr Effizienz zu sorgen – auch bei der Klimatisierung. Am Digital Park Niederrad kommen jetzt neue Kältemaschinen zum Einsatz.

Interxion betreibt in Deutschland seit 1999 Rechenzentren. Nicht nur bei der Planung und beim Bau, sondern auch im laufenden Betrieb setzt das Unternehmen immer wieder Maßnahmen um, mit denen die Rechenzentren effizienter und damit auch nachhaltiger arbeiten können. In Niederrad tragen jetzt insgesamt sechs neue Kältemaschinen dazu bei, dass Server hier stromsparend in der passenden Umgebung gehostet werden können. 

„Das Besondere an den Anlagen ist, dass sie mit dem Kältemittel R1234ze betrieben werden“, verrät Alexander Wilhelm, Senior Facility Engineer bei Interxion. „Dieses innovative Kältemittel verfügt im Vergleich zu den bisher häufig verwendeten Kältemitteln R134A, R410A oder 407C über Eigenschaften, die es klimafreundlicher machen.“

Die Theorie zur praktischen Anwendung bringen

Eine wichtige Kennzahl für die Klimaverträglichkeit von Kältemitteln ist das Global Warming Potential (kurz: GWP) oder auch Treibhauspotenzial. Bei Kohlenstoffdioxid beträgt das GWP 1, beim herkömmlichen Kältemittel R134A liegt der Wert bei 1430, während das moderne Kältemittel R1234ze eine deutliche Verbesserung darstellt: Es kommt auf einen GWP von 7. 

Mit der Erneuerung der Kältemaschinen in Niederrad trägt Interxion dazu bei, die Branchenstandards auf ein höheres Niveau zu heben. Lehrkräfte der Bundesfachschule für Kälte- und Klimatechnik sind in den Prozess eingebunden und beteiligt an der Ausarbeitung der DIN EN 378, einer Norm, welche die sicherheitstechnischen und umweltrelevanten Anforderungen von Kälteanlagen beschreibt.

Optimiert auf den Teillastbereich

Die in Rechenzentren verwendeten Technologien werden ständig von Experten, wie den Ingenieuren von Interxion, überwacht und optimiert und sind in der Regel so ausgerichtet, dass sie die Spitzenlast nicht erreichen. Durch die neuen, auf den Teillastbereich energieoptimierten Kältemaschinen, wird ein höheres Maß an Wirksamkeit erreicht. Zudem erklärt Alexander Wilhelm: „Das Zusammenspiel der neuen Kältemaschinen und des Kältemittels R1234ze – mit nachweislich geringerem Treibhauspotential – führt zusätzlich zu einer verbesserten Energieeffizienz und verringert somit unseren CO2-Fußabdruck.”

Die am Digital Park Niederrad eingesetzten neuen Kältemaschinen sind Teil der umfassenden Strategie für mehr Effektivität und Nachhaltigkeit beim Betrieb von Rechenzentren, der sich Interxion verpflichtet fühlt. Das Unternehmen versteht sich als Vorreiter in der Entwicklung energiesparender Rechenzentrumdesigns und deckt 100 Prozent des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien. Die Nutzung vielfältiger Ressourcen von arktischen Winden bis hin zu Grundwasserleitern (Aquifer) zur Nordsee trägt zur globalen Verpflichtung des Unternehmens bei, bis 2030 klimaneutrale Rechenzentren zu errichten. 

Um mehr über unsere Nachhaltigkeits-Aktivitäten zu erfahren, besuchen Sie www.interxion.com/de/warum-interxion/nachhaltigkeit