Über die innige Verbindung von Feldhamstern und Rechenzentren

 

Feldhamster und Rechenzentren - Zwei, die man auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung bringen würde. Doch einmal genauer betrachtet, leben Natur und Technologie manchmal näher beieinander, als man denkt.

Man möge meinen, dass zu Baubeginn eines Rechenzentrums erstmal Nichts ist - karge Fläche, roher Acker. 
Doch der Schein trügt, sind dort häufig schon tierische Bauherren am Werk: Feldhamster. Besonders in den ländlichen Regionen rund um Frankfurt, z.B. der Wetterau und dem Main-Taunus-Kreis, findet man in der Erde bis zu 10 Zentimeter große Löcher, unter denen sich tiefe Tunnelsysteme verbergen, in denen die Hamster leben. Vor noch wenigen Jahrzehnten als Getreideschädling bekämpft, sind die fleißigen Vierbeiner zwischenzeitlich eine Tierart, dessen Schutz ein besonderes Augenmerk gilt. Aus diesem Grund ist Interxion: A Digital Realty Company in enger Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden und unternimmt konkrete Maßnahmen, um das Ökosystem der Tiere langfristig zu erhalten. So werden beispielsweise Flächen umgangen, wenn dort Populationen der süßen Nager angesiedelt sind. Oder es finden sogenannte „Unterbohrungen“ statt, wobei die Hamster-Habitate großflächig ausgespart werden.

 

Weitere Flächen von ökologischem Wert
Ganz aktuell beginnt Interxion mit der Errichtung zweier Rechenzentren in Hattersheim. Im Vorhinein wurde auch dort das Land großflächig nach tierischen Bewohnern untersucht. „Kartierung“ nennt man solche Analysen von Landschaften und Tierarten. Auch dort hat sich eine Vielfalt an Leben gezeigt: Von Zauneidechsen über Teichmolche bis hin zu Gartenschläfern und Hausrotschwänzen. Um die Tiere zu schützen und ihre Lebensqualität langfristig zu erhalten, hat Interxion in Kooperation mit den Naturschutzbehörden Teiche angelegt, Reptilienzäune errichtet und Nisthilfen angebracht. Diese Maßnahmen sind unverzichtbar und unterstreichen zugleich, wie sehr Natur, Mensch und Technologie miteinander verwurzelt sind.