Megatrend Data Gravity: Neuer Bericht mit weiteren Metropolregionen und Branchen

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10 Dezember 2020

Dave McCrory, VP Growth und Global Head of Insights & Analytics
10. Dezember 2020

Am 28. September 2020 wurde der erste Bericht zur Messung und Quantifizierung des Megatrends Data Gravity veröffentlicht.

Darin haben wir Data Gravity als eine Gravitationskraft beschrieben, die Arbeitsabläufe erschwert, Latenzzeiten verursacht und die Sicherheit beeinträchtigt. Wir haben außerdem aufgezeigt, wie sich Data Gravity auf globaler Ebene ausweiten wird und welche Makrotrends diesen Megatrend zusätzlich verstärken werden.

Die Veröffentlichung des Data Gravity Index verstärkt die dringende Notwendigkeit, sich mit der Intensität oder dem Wachstum des Data-Gravity-Effekts zu befassen.

Deshalb veröffentlichen wir heute die Version 1.5 des Data Gravity Index. Sie fragen sich vielleicht, was sich geändert hat und warum diese Aktualisierung so wichtig ist? Die Antworten darauf finden Sie hier.

 

Data Gravity

 

Erweiterung der Metropolregionen und Einbeziehung von Branchen

Zu den ursprünglich 21 Metropolregionen haben wir 32 weitere ergänzt. Die sechs Metropolregionen mit der höchsten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) 2020-2024 sind:

  • Jakarta
  • Singapore
  • Rome
  • Hong Kong
  • Melbourne
  • Atlanta

Darüber hinaus haben wir 23 Industrien in die Auswertung einbezogen und festgestellt, dass davon etwa 70 Prozent hohe Schwellenwerte in Bezug auf Data Gravity aufweisen. Der Bericht geht insbesondere auf sieben dieser 23 Branchen detaillierter ein, liefert für sie durchschnittliche jährliche Wachstumsraten (CAGR) und zeigt auf, wo weltweit eine hohe Data-Gravity-Intensität auftritt.

 

Paradebeispiel: Die Banken- und Finanzindustrie

In der Banken- und Finanzbranche ist die Intensität der Data Gravity extrem hoch. Mit dem Einsatz von neuen Technologien versuchen Banken und Finanzunternehmen Lösungen für Probleme zu finden – dasselbe werden die Forbes Global 2000 Unternehmen und weitere Großunternehmen ebenfalls tun müssen. Sobald neue Technologien genutzt werden, entstehen jedoch auch immer mehr Daten. 

Es ist deshalb von großem Vorteil, wenn sich Unternehmen mit diesen Erkenntnissen auseinandersetzen und sich – besser früher als später – Gedanken über ihre IT-Architektur machen: also wie sich der Wechsel von einer anwendungszentrierten zu einer datenzentrierten Architektur gestalten lässt.

 

 

Banking and Financial Services

 

Selbst wenn Sie nicht in der Banken- und Finanzbranche tätig sind, sondern für oder mit Finanzunternehmen arbeiten, bleibt die Datenerzeugung extrem wichtig. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie intern standortübergreifende Infrastruktur-Implementierungen planen oder sich mit zukünftigen strategischen Partnerschaften oder anderen Initiativen beschäftigen.

 

Tiefere Einblicke in Datenerzeugung, -wachstum und -bewegung

In der Version 1.5 des Data Gravity Index wurde der Abschnitt rund um den kontinuierlichen Datenerzeugungs-Kreislauf mit neuen Verarbeitungs- sowie Aggregations- und Austauschdaten aktualisiert. Im Data Gravity Index 1.0 hatten wir bereits erläutert, dass es ein enormes Datenwachstum gibt, das sich mit unglaublicher Geschwindigkeit beschleunigt.


Unternehmen müssen deshalb beginnen, Entscheidungen zu treffen:

  • Welche Daten wollen Sie speichern?
  • Wo sollen sie gespeichert werden?
  • Welcher Ort ist am besten für die Datenverarbeitung geeignet?
  • Wird die Verarbeitung näher an die Daten gebracht?
  • Oder werden die Daten hin zur Verarbeitung gebracht?

Das Tempo, in dem Datenmengen wachsen, übersteigt bei weitem die Geschwindigkeit, mit der Speichermöglichkeiten bereitgestellt werden können. Heute interagieren Menschen immer mehr mit digitalen Systemen – sei es wegen der Pandemie, die viele ins Homeoffice verbannt hat, oder wegen neuester Innovationen bei alltäglicher Technik, wie unseren Smartphones.


All dies führt dazu, dass wir immer mehr interagieren. Diese Interaktionen erzeugen folglich dann immer mehr Daten.

Diese Daten werden von Unternehmen analysiert, was wiederum noch mehr Daten erschafft.

Jeder Berührungspunkt mit Daten führt also zur Entstehung weiterer Daten.


Und so dreht sich das Rad der Datenerzeugung immer schneller und schneller. Und nun die Frage an Sie: Wie verarbeiten Sie Ihre Daten? Bisher war es üblich, die Daten dorthin zu verlagern, wo sie verarbeitet werden. Das funktioniert aber nicht mehr, wenn Datenmengen exponentiell wachsen. Denn dann mangelt es an der erforderlichen Netzwerkkapazität, um sie über weite Entfernungen verschieben, geschweige denn verarbeiten oder speichern zu können.

Herangehensweisen und Architekturen müssen deshalb anders als bisher gedacht werden.

 

Neue globale Prognosen

Dank der globalen Präsenz unserer Multi-Tenant-Rechenzentren können wir die Auswirkungen der Data Gravity im weltweiten Maßstab verstehen. Der neue Data Gravity Index DGx 1.5 enthält aktualisierte Vorhersagen, darunter:

  • eine erweiterte Prognose für nun 53 Metropolregionen (mit neuen Daten zum durchschnittlichen jährlichen Wachstum)
  • ein Prognose-Update rund um die Verarbeitung und Speicherung von Unternehmensdaten
  • eine neue globale Prognose für das durchschnittliche jährliche Wachstum 2020-2024 in verschiedenen Branchen
  • globale Prognosen für sieben strategische Branchen, die sich wahrscheinlich als erste mit Data Gravity befassen müssen

 

Was diese Trends für Sie bedeuten

Wer nicht in Bewegung bleibt, stagniert und zieht mit größter Wahrscheinlichkeit gegenüber der Konkurrenz den Kürzeren. Im Technologiebereich hat sich in den letzten Jahren vieles getan und das Tempo steigt. Damit ein Unternehmen an der Spitze und wettbewerbsfähig bleiben kann, muss es sich mit gleicher Geschwindigkeit oder sogar noch schneller weiterentwickeln.

Diese Fragen sollten Sie sich deshalb stellen:

  • Womit haben Sie es (datentechnisch) zu tun
  • Wo liegen Ihre Zentren der Data Gravity?
  • Welche Ihrer Standorte sind betroffen und mit welchen Auswirkungen?
  • Wo befinden sich Ihre Partner?
  • Wo befinden sich Ihre Kunden?

Der letzte Punkt ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, dass Sie sich mit Ihrer derzeitigen Ausgangslage beschäftigen. Sind Sie sicher, dass sich alle Ihre Kunden an einem Ort befinden oder könnten diese vielleicht doch örtlich verstreut sein? Und wie können Sie diese dann überzeugend und mit herausragenden Kundenerlebnissen bedienen?

Dass Sie dies genau analysieren und einen Weg finden, um gut informierte Entscheidungen treffen zu können, ist unbedingt notwendig.

Je früher, desto besser.

 

Die Notwendigkeit eines raschen Wandels

In dem Maße, wie die Datenerzeugung wächst und die Intensität von Data Gravity zunimmt, entwickeln sich auch die Zahlen, Prognosen und Auswirkungen des Data Gravity Index weiter. Version 1.5 des Berichts ist bereits erschienen, Version 2.0 folgt voraussichtlich im kommenden Jahr.

Von der kontinuierlichen Optimierung des Modells bis hin zu einer stärkeren Datensegmentierung: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, wichtige Insights zu liefern, damit Führungskräfte aus der Wirtschaft bessere Entscheidungen treffen können.

Jede neue Version des Data Gravity Index bietet somit Unternehmen, Service Providern, IT-Fachleuten und Entscheidungsträgern wertvolle und einzigartige Einblicke. Profitieren Sie von unseren Insights. Wir wollen Sie dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen. Denn eine sichere und unbegrenzte Datenanalyse reduziert Ihr Risiko und führt zu niedrigeren Kosten bei gleichzeitigem Umsatzwachstum.