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Chancen und Herausforderungen für das Leben im Digitalen Zeitalter

10. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur von Interxion

Frankfurt, 19. November 2018 – Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Technologische Entwicklungen verändern die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, arbeiten, lernen und leben. Nach dem Internet, das Personen miteinander verbindet, kommt nun das Internet der Dinge. Vielen macht die dadurch bedingte ständige Veränderung Angst, doch die digitale Revolution ist nicht aufzuhalten. Wie können wir uns darauf vorbereiten und positiv mit ihr umgehen? Was können wir als Individuen oder Unternehmen tun, um das Leben in Deutschland zu verbessern und den Wirtschaftsstandort zu stärken? Dies zeigte das 10. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur, das am 14. November 2018 in der Klassikstadt Frankfurt stattfand.

Unter dem Motto „Life in the Digital Age“ wurde das Symposium von der INTERXION Deutschland GmbH veranstaltet, einem führenden europäischen Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation mit Sitz in Frankfurt. „Ob wir wollen oder nicht: Wir müssen uns mit den Veränderungen in unserem Alltag anfreunden“, erklärte Jens Prautzsch, Geschäftsführer von Interxion Deutschland und Gastgeber der Veranstaltung. „Technologien werden unser Leben in vielen Bereichen bequemer und effizienter machen. Doch wir müssen aufpassen, dass keine gesellschaftliche Spaltung bei der Nutzung digitaler Anwendungen entsteht. Der Standort Deutschland hat zahlreiche Einschränkungen – nicht nur zwischen Stadt und Land, sondern auch im internationalen Wettbewerb. Als Unternehmen liefern wir durch die zuverlässige Bereitstellung von IT-Kapazität unseren Beitrag, damit unsere Kunden effizienter, umweltfreundlicher und wettbewerbsfähiger werden.“

Verantwortung übernehmen, Vorteile nutzen

Nach der Begrüßung der Gäste durch Jens Prautzsch beleuchtete Daniel Domscheit-Berg – Informatiker, Internet-Aktivist und ehemaliger Sprecher von WikiLeaks – in seiner Keynote die vielen Facetten der Digitalisierung im Alltag. Dabei erklärte er, dass wir sehr verantwortlich mit den Technologien umgehen sollten. Denn insbesondere im Zusammenspiel könnten sie Dynamiken entwickeln, die wir sorgsam unter Kontrolle halten müssen. Anschließend zeigten sechs konkrete Anwendungsbeispiele, wie aktuelle Technologien unseren Alltag verändern. Sie drehten sich um die Themen Drohnen, Autonomes Fahren, Robotik, Precision Medicine, Chatbots und Spracherkennung sowie immersive Technologien.

Die Kasseler Firma doks innovation, eine Ausgründung des Fraunhofer-Institutes, präsentierte eine Logistikdrohne, die etwa in einem Hochregallager den Warenbestand erfasst und damit die Produktivität der Mitarbeiter erhöht. Stefan Häfner von der R&V Versicherung leitet eines der ersten Pilotprojekte zum autonomen Fahren in Deutschland und erklärte dessen aktuellen Status sowie die Zukunftsaussichten. Ein Forschungsteam der TU Darmstadt demonstrierte seinen Roboter Johnny. Dr. Christian Garbe vom Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie sprach zu personalisierter Medizin und Präzisions-Medizin durch Big Data sowie der dadurch deutlich verbesserten Behandlung von Krebs. Die Firma Cognigy aus Düsseldorf zeigte ein AI-basiertes System zur Spracherkennung. Dirk Neuneier, Marketingleiter bei MSI, stellte ein System für Mixed Reality vor, das der Hardware-Hersteller gemeinsam mit HTC und VR World entwickelt hat.

Eine Podiumsdiskussion beleuchtete zum Abschluss der Veranstaltung die Chancen und Risiken verschiedener digitaler Technologien für die Gesellschaft. Die Teilnehmer waren neben Daniel Domscheit-Berg: Rahel Demant, COO bei VR First, Dr. Barbara Frei, CEO der Schneider Electric GmbH, Sascha Wolter von der Firma Cognigy, und Hans-Christian Gräfe, Research Associate beim Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft. Zu den besprochenen Themenbereichen gehörten Technologien und Arbeitswelt, Gesundheit und Selbstoptimierung, Virtual/Augmented/Mixed Reality und AI.

Im Anschluss an den offiziellen Teil diskutierten die rund 300 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weiter über das Thema des Abends: das Leben im digitalen Zeitalter. Sie waren sich weitgehend darüber einig, dass der Standort Deutschland für moderne Technologien Einschränkungen bei Infrastruktur und Regulierung aufweist. So müssen Unternehmen und Politik dafür sorgen, dass er im internationalen Wettbewerb wirtschaftlich nicht abgehängt wird und auch die Bürger von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren können.

Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 50 Rechenzentren in 13 europäischen Städten verteilt auf 11 Länder. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 700 Connectivity-Anbietern, 21 europäischen Internetaustauschknoten und den führenden Cloud- und Media-Plattformen an seinen Standorten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.de.

 

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