Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur 2019

Wir befinden uns mittendrin in der Digitalisierung, die dank einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur genau hier am Standort Frankfurt RheinMain stattfindet. Mit dem weltweit größten Internetaustauschknoten, modernsten Rechenzentren sowie führenden IT-Forschungseinrichtungen verfügt die Rhein-Main-Region und nicht zuletzt die Stadt Frankfurt über exzellente Standortvorteile und bietet somit alle strukturellen Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum und die Ansiedlung modernster digitaler Technologien.

Die Digitalisierung geschieht hier und jetzt

Review ‐ 11. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur von Interxion

Frankfurt, 25. September 2019 – Ob Privatnutzer oder Unternehmen: Inzwischen ist jeder von der umfassenden Digitalisierung und Vernetzung betroffen. Mit dem weltweit größten Internet-Austauschknoten, einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur und modernsten Rechenzentren verfügt die Rhein-Main-Region – und nicht zuletzt die Stadt Frankfurt – über entscheidende Standortvorteile: Sie bietet gute strukturelle Voraussetzungen für die Ansiedlung von internetbasierten Diensten und neuen digitalen Technologien.

Mit dieser Thematik beschäftigte sich das 11. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur. Es fand am 24. September 2019 in der Kirche Sankt Peter in Frankfurt statt.

Unter dem Motto „Hotspot Frankfurt RheinMain: Die Digitalisierung passiert hier!“ wurde das Symposium von der INTERXION Deutschland GmbH veranstaltet, einem führenden europäischen Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation mit Sitz in Frankfurt. „20 Jahre Digitalwirtschaft – und 20 Jahre Interxion – zeigen, dass sich Rechenzentren zu Wachstumsmotoren für die digitale Wirtschaft entwickelt haben. Sie stellen eine unverzichtbare Basis für die erfolgreiche Umsetzung von komplexen Digitalisierungprozessen dar“, erklärte Jens Prautzsch, Geschäftsführer von Interxion Deutschland. „Dies ist angesichts der umfassenden weltweiten Digitalisierung eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Frankfurt. Das neue Rechenzentrum FRA15 bildet den vorläufigen Höhepunkt unseres Wachstums.“

Stadtrat Markus Frank bekräftigte auf dem Symposium die Bedeutung der Rechenzentren für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaftskraft von Stadt und Region. Dabei unterstrich er die Rolle der Politik als wichtiges Bindeglied zwischen den Betreibern von digitalen Infrastrukturen und Initiativen für die Ansiedlung von modernen digitalen Technologien und Unternehmen.

 

Industrie 4.0, Energiemanagement, virtuelle Datenräume

Aktuelle Digitalisierungsansätze stellten Unternehmen aus der Region vor. Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender der SAMSON AG erklärte, wie der Hersteller von Steuerungs- und Regeltechnik intelligente Lösungen für die Prozessautomatisierung in der Stellventiltechnik einsetzt und dabei zur Steigerung von Anlageneffizienz und -auslastung beiträgt.

Nachhaltige Infrastruktur-Lösungen für die Hybrid Cloud präsentierte Michel Arres, Vice President Secure Power DACH & Benelux bei der Schneider Elecrtric GmbH. Er zeigte auf, wie neue Technologien – zum Beispiel Künstliche Intelligenz oder Data Mining – die Effizienz, den Datenfluss und das Ressourcen-Management im Infrastruktur- und Energiebereich verändern.

Jan Hoffmeister, Mitgründer und Mitglied der Geschäftsführung der Drooms GmbH, erläuterte, wie man Immobilienverkäufe mit Hilfe virtueller Datenräume sicherer machen kann. Virtuelle Datenräume sind Cloud-Lösungen, in denen sicheres Dokumentenmanagement mit Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie kombiniert wird.

Zum Abschluss setzte sich Chris Boos, Gründer und CEO der Arago GmbH sowie deutscher Pionier für Künstliche Intelligenz, kritisch mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung in Deutschland auseinander. Er bescheinigte den deutschen Unternehmen ein umfassendes Wissen über die gesamte Wertschöpfungskette, forderte jedoch eine „Willkommenskultur für Innovationen“ und mehr Mut zu Veränderungen.

Nach den Vorträgen diskutierten die rund 200 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weiter. Vorherrschende Themen waren der Stand des digitalen Wandels in Deutschland sowie innovative Ansätze zur Bewältigung von Digitalisierungsprozessen.