Aus den Augen, aus dem Sinn – aber nicht aus dem Speicher

Daten werden heute als der Rohstoff bzw. das Gold des 21. Jahrhunderts gehandelt. Hintergrund sind die neuen Geschäftsmodelle und Lebensgewohnheiten, die vor allem durch eine erfolgreiche Digitalisierung Einzug gehalten haben. Mit einer erwarteten Verfünffachung des Datenwachstums bis zum Jahr 2025 ergibt sich daraus allerdings auch ein wichtiger Hinweis zum nachhaltigen und ressourceneffizienten Umgang mit Daten: Was passiert mit den Daten, die nicht mehr benötigt werden, an die sich kaum jemand erinnert und die deshalb große Datenfriedhöfe bilden? Hier sprechen wir von Dark Data.

Dark Data

Vergessen, aber im Datenspeicher nie gelöscht

Wir alle speichern gern, viel und regelmäßig. Zum Teil handelt es sich dabei im wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bereich um Daten mit gesetzlich vorgeschriebener Speicherpflicht, zum Teil um Daten aus den unterschiedlichsten Industrien, mit welchen Prozesse ausgewertet oder Konsumentengewohnheiten analysiert werden. Privat sind das häufig vor allem Fotos, alte E-Mails und Dokumente, die wir erhalten, bearbeiten, speichern, weiterleiten.

Ohne Frage: Die Daten sind essentiell. Sie zu verlieren kann ärgerlich und vor allem für Unternehmen teuer werden. Das entbindet aber niemanden von der Verantwortung bewusst mit den Daten umzugehen und damit nachhaltig zu agieren. Datenspeicher kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch Strom und belastet darüber die Umwelt.

Interxion Datenspeicher

Übersicht verschaffen, löschen und kontrollieren

Meist haben die Unternehmen mit den aktuellen Daten genug zu tun und deshalb bleibt für längst vergessene Datengräber im Alltag wenig bis keine Zeit. Zumal schon aus Compliance-Gründen viel für „better be safe than sorry“ spricht.

Unternehmen, die ihren durch unnütze Daten verursachten Speicher- und Strombedarf in den Griff bekommen wollen, müssen ihren Teams daher einen sauberen und einfachen Prozess für das Löschen von Daten an die Hand geben. Im Idealfall sorgt ein Chief Data Officer dafür, dass das regelmäßige Aufräumen im Datenspeicher keine Zeit frisst, sondern zur Produktivität beiträgt.

Die digitale Welt bringt uns auch im privaten Umfeld viele Vorteile, die wir nur allzu gerne nutzen: Hier schnell ein paar Fotos geschossen, dort rasch einige Kurznachrichten versendet. Dabei vergessen wir zu reflektieren, dass jedes Selfie und jede E-Mail Platz auf dem vermeintlich endlos großen Speicher verbrauchen.

Dadurch schaffen wir im privaten, wie auch im geschäftlichen Bereich „Datengräber“, die in den meisten Fällen niemals wieder angerührt werden, und trotzdem Energie benötigen. Deshalb auch Augen auf und im digitalen Kalender einfach zweimal pro Jahr einen halben Tag einstellen zum Datenlöschen - damit hat jeder sehr viel für die Umwelt getan.

Holger Nicolay


„Dark Data kostet Geld und belastet die Umwelt. Im Sinne der Nachhaltigkeit kann hier jede/r einen Beitrag leisten.“

Holger Nicolay 
Business Development Manager

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