So geht klimafreundliches Online-Shopping!

Egal was wir benötigen, ob es Alltägliches, Nützliches, Unterhaltendes oder Handwerkliches ist: Immer öfter greifen wir dabei auf den Lieferservice zurück oder shoppen online. Für die Umwelt kann das eine gute Sache sein  wenn wir dabei auf ein paar Kleinigkeiten achten.

E-Commerce

Augen auf beim CO₂-Fußabdruck

Die beste Klimabilanz hat der Apfel, den du selbst vom eigenen Baum pflückst. Aber wer besitzt schon eine eigene Obstplantage oder hat zumindest einen Garten samt Apfelbaum? Selbst dann trägt dieser Baum nicht das ganze Jahr Früchte. Egal, wie minimalistisch du lebst, manche Dinge musst du, andere willst du sicher auch einkaufen. Dabei hast du die Wahl zwischen vielen verschiedenen Marken und kannst durch deine bewusste Kaufentscheidung mithelfen, Produktionsbedingungen für Mensch und Klima zu beeinflussen bzw. zu verbessern.

Das ist dein indirekter Einfluss. Ganz direkt und eigenständig kannst du jedoch entscheiden, wie „deine“ Einkäufe zu dir nach Hause gelangen. Bei dieser so genannten letzten Meile hast du die Möglichkeit, deinen persönlichen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern. Das machst du, indem du auf einen möglichst energieeffizienten Transport achtest.

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Einkäufe bündeln & Wege sparen verkleinert deinen Footprint

Veranschaulichen wir Energieeffizienz am Beispiel des Apfels: Ein großer Teil der Energie fällt beim Weg vom Produzenten zum Händler an. Dabei werden nicht ein paar Kilogramm Äpfel transportiert, sondern ganze Ernten. Dabei macht man eine überraschende Feststellung, die auf den ersten Blick sicherlich überraschend wirkt: Ein Apfel, der frisch geerntet aus Neuseeland nach Europa transportiert wird, kommt unter Umständen mit einer besseren CO₂-Bilanz zu deinem Händler, als der regionale Apfel.

Die Jahreszeit spielt dabei eine große Rolle. Willst du deinen regionalen Apfel nämlich erst im Frühjahr kaufen, also einige Monate nach der Ernte, wurde er in der Zwischenzeit wahrscheinlich in einem großen Kühlhaus gelagert. Das kostet Energie und zwar unterm Strich womöglich mehr als besagter Schiffstransport vom anderen Ende der Welt. Das Umweltbundesamt hat mehr Informationen dazu und rät: Obst und Gemüse sollte möglichst nicht nur regional, sondern auch frisch erworben werden.

Große Mengen an Waren zusammen transportieren: Was für Äpfel gilt, gilt auch für andere Waren. Werden über die gesamte Strecke möglichst viele Güter möglichst sparsam befördert, sinkt der Aufwand pro Stück deutlich. Aus dieser Perspektive ist der Lieferservice eine gute Idee: Wenn einige wenige Lieferwägen eine ganzes Viertel anfahren, sind das weniger gefahrene Kilometer, als wenn jeder Haushalt seine Einkäufe mit dem eigenen Pkw heimtransportiert.

Lieber weniger oft fahren und dabei möglichst viel transportieren: Diesen Umstand kannst du dir immer zunutze machen, wenn du Einkäufe selbst transportierst oder liefern lässt. Besser einmal die Woche den Kofferraum vollladen und alle Einkäufe auf einmal erledigen, als viele kleine Touren unternehmen. Besser Online-Bestellungen zu einer Lieferung zusammenfassen, als mehrere kleine Päckchen womöglich von verschiedenen Dienstleistern bringen lassen.

Unterm Strich gilt: Wege reduzieren und das Transportvolumen maximieren. So bekommst du alles, was du brauchst und willst, zu einem kleineren Preis für die Umwelt.

Sabine Tabrizi


„Möchte man nachhaltig und verantwortlich shoppen, sollte man sich vorab umfassend  orientieren und planen. Das heißt auch, ein Augenmerk darauf zu legen, wie der Einkauf ins Haus kommt und ob Bestellungen klug gebündelt werden können. Wer seine Einkäufe effizient plant, verbessert seinen CO₂-Footprint und schont so die Umwelt.” 


Dr. Sabine Tabrizi
Marketing Managerin

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